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Sie wollen sich für die Menschenrechte einsetzen? amnesty international bietet Ihnen viele Möglichkeiten. Werden Sie in einer unserer zahlreichen Gruppen aktiv, beteiligen Sie sich an Urgent Actions, die zugunsten akut bedrohter Menschen gestartet werden, oder setzen Sie sich in Appellen und „Briefen gegen das Vergessen“ für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein. Engagieren Sie sich als Mitglied oder unterstützen Sie uns als Förderin oder Förderer. Jede Stimme und jeder Beitrag helfen.
Die vielfältigsten, oft auch interessantesten Aufgaben – z. B. die Betreuung eines politischen Gefangenen – werden von den Gruppen geleistet. In Deutschland gibt es heute rund 500 Gruppen in fast allen größeren Städten. Neue Mitglieder sind überall herzlich willkommen. Natürlich kann man auch jederzeit gemeinsam mit Freunden und Bekannten eine neue Gruppe gründen – je mehr ai-Gruppen es gibt, desto besser! Die Adressen von Gruppen in der Nachbarschaft erfährt man von den amnesty-Bezirksbüros. Von dort bekommt man auch Unterstützung bei der Gründung neuer amnesty-Gruppen. Wer nicht mit Gruppen zusammenarbeiten will, kann sich als einzelnes Mitglied an vielen Kampagnen von ai beteiligen. Einzelmitglieder erhalten regelmäßig Informationen und Aktionsvorschläge und können selbstständig unter mehreren Mitarbeitsformen wählen.
Natürlich kostet Menschenrechtsarbeit viel Geld und ist ohne die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Menschen nicht denkbar. Das gilt besonders für amnesty: um die Unabhängigkeit zu gewährleisten, werden Großspenden aus der Industrie, von Parteien oder Staaten abgelehnt, die Arbeit stützt sich ausschließlich auf Spenden aus der Bevölkerung. Als Förderer kann man ai mit monatlichen oder jährlichen Beiträgen unterstützen und wird regelmäßig über die laufende Arbeit informiert. Als Spender unterstützt man amnesty mit unregelmäßigen Zuwendungen, wann immer man kann und will.
Urgent Actions: Nichts fürchten Staaten mehr, als dass ihre Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Deshalb hat amnesty international das Frühwarnsystem der Urgent Actions entwickelt. Diese Eilaktionen haben bereits Tausenden von Menschen das Leben gerettet. Jeder kann mitmachen – auf Wunsch bekommt man Informationen über besonders dringende Einzelfälle und kann sich dann per Brief, Fax oder E-Mail für ein Opfer von Menschenrechtsverletzungen einsetzen.
Appellfälle sind Briefaktionen im Rahmen von Kampagnen und längerfristigen Aktionen. Mit internationalen Appellen können Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit geholt und beendet werden. Jeder Brief trägt dazu bei, dass Folter gestoppt, ein Todesurteil umgewandelt oder ein Mensch aus politischer Haft entlassen wird. Während es bei den Urgent Actions vor allem auf Schnelligkeit ankommt, wirken die Appelle und „Briefe gegen das Vergessen“ durch ihre enorme Anzahl. Die Erfolgschancen stehen gut: Fast die Hälfte aller gewaltlosen politischen Gefangenen kommen frei!
Lassen Sie sich regelmäßig von uns informieren. amnesty international schickt Ihnen auf Wunsch kostenfrei per E-mail einen Newsletter, die neuesten Urgent Actions oder Briefe gegen das Vergessen an Ihre Mailadresse.
An Schulen kann man auch amnesty-Jugendgruppen gründen. Wie das geht, erfährt man unter www.amnesty-jugend.de; Hilfe bei den ersten Schritten bekommt man von den amnesty-Büros oder von Gruppen in der Umgebung.
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